Baden ist mit rund 17'000 Einwohnern die zweitgrösste Stadt im Kanton Aargau – knapp hinter Wettingen, aber noch vor der Kantonshauptstadt Aarau. Sieht man jedoch einmal näher hin und macht man sich bewusst, was die Stadt seinen Bewohnern bietet, kann man auch als Grossstadt-Mensch neidisch werden. Dies zeigt ein Blick auf die kulturellen Aktivitäten der Stadt und ihrer Bewohner. Im Jahr 2000 war es, als die Stadt einen neuen Kulturbericht erarbeitet hat, der die Rahmenbedingungen schaffen sollte, um das kulturelle Schaffen und das kulturelle Angebot der Stadt weiter florieren zu lassen. Unter anderem ist darin ein Betrag von jährlich 150'000 Schweizer Franken vorgesehen, der den Kulturschaffenden der Stadt zur Verfügung gestellt wird. Aus diesem Konto werden spezielle und einmalige Kultur-Projekte mit einem gewissen Betrag unterstützt. Die Stadt Baden publiziert auf seiner Website einen umfangreichen Überblick über das kulturelle Schaffen in der Stadt. Zudem werden jährlich so genannte Neujahrsblätter publiziert, die einen Überblick über das kulturelle Schaffen während eines Jahres geben. Man merke: Baden ist Kultur.
Einen grossen Anteil am vielseitigen kulturellen Angebot machen die zahlreichen Theater der Stadt aus. Zahlreiche Theater in einer Stadt mit nicht einmal 17'000 Einwohnern? Sie lesen richtig. Vier Theater an der Zahl sind es, die zum einen bei den Bewohnern, zum anderen bei Besuchern aus dem Kanton sowie der restlichen Schweiz auf grosse Beliebtheit stossen. Das renommierteste der vier dürfte das Kurtheater Baden sein, das auf das Badener Theater zurückgeht, welches im Jahr 1675 gegründet wurde und damals der erste Theatersaal der Schweiz überhaupt war. Eine weitere Attraktion bildet das Nateschwara Theater, das 1997 bei seiner Eröffnung das erste Theater in Europa war, das Indischen Tanz und Indische Musik aufführte. Das Teatro Palino und das ThiK. Theater im Kornhaus runden das Theater-Angebot der Stadt ab.
Für das geistige Wohl ist also gesorgt. Aber auch der Körper kommt in Baden keineswegs zu kurz. Das Angebot in Sachen Wellness kann sich mit dem einer Grossstadt auf beeindruckende Art und Weise messen. Der Fitnesspark Hamam Baden ist ein weiteres Highlight der Stadt und sorgt für die richtige Balance zwischen Wellness und Fitness. Im Akshara Vidya Zentrum wiederum werden Prâna Yoga und Vedische Meditation angeboten. Man merke: Baden ist Gesundheit.
Man fragt sich: Wird denn in Baden neben all der Erholung auch noch gearbeitet? Sehr wohl, wie ein Blick auf das Standortmarketing der Stadt zeigt. Wirtschaftsförderung wird in Baden gross geschrieben. Dafür sorgt eine eigene Fachstelle, die Unternehmungen, Destinationspartnern im Bereich Relocation oder Institutionen im Freizeitbereich die Beratung bietet, die sie benötigen. Ein Ziel der Fachstelle ist es unter anderem, für ein professionelles Netzwerk mit der Region zu sorgen. Offensichtlich mit Erfolg. Natürlich findet man in Baden auch das richtige Umfeld für Seminar Zürich.
Was hat Baden mit Energie zu tun? Viel. Dies zeigt die Auszeichnung European Energy Award Gold, den die Stadt im November 2006 verliehen bekam und somit eine von acht Schweizer Städten ist, welche durch diese Auszeichnung für ihre umsichtige und ergebnisorientierte Energiepolitik ausgezeichnet wurden. Zu recht bezeichnet sich die Stadt als Energiestadt und dient vielen Städten im Bereich der Energiepolitik als Vorbild.
Ebenso wichtig wie eine umsichtige Energiepolitik ist heutzutage die Familienpolitik einer Stadt. Auch hier gilt Baden als Vorbild. Eine Tagesschule sowie eine internationale Schule sorgen für optimale Bedingungen, was die Kinderbetreuung betrifft. Für eine Firmenansiedlung der optimale Standort. Denn Arbeiten und Kinder haben müssen sich heute nicht mehr gegenseitig im Wege stehen. Man merke: Baden ist Service.

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