Funktionsweise von Staubsaugern
Generell haben alle Staubsauger das gleiche Funktionsprinzip. Ein Elektromotor treibt das Gebläse an, das einen Unterdruck im Gehäuse erzeugt und somit die Aussenluft in das Gehäuse saugt. Das Gebläse besteht aus einem ein oder mehrstufigem Verdichter.
Der Luftstrom der angesaugten Luft wird im Gehäuseinnern durch einen luftdurchlässigen Beutel geleitet. Dieser Beutel hat nicht nur eine Sammelfunktion, sondern dient hauptsächlich dazu, die angesaugte Luft zu filtern. Dies ist eigentlich ein Widerspruch. Einerseits sollte der Beutel, um eine gute Filterung zu erreichen, möglichst dicht ausgestaltet sein, anderseits muss die Luft möglichst ungehindert zirkulieren können, um die Motorkühlung zu gewährleisten. Spezielle Vliesfilter sind heute in der Lage, diese Krux zu bewältigen und die Luft so gut zu filtern, dass HEPA Werte erreicht werden. Dies bedeutet, dass die Filter in der Lage sind 99,9% aller Staubpartikel, die grösser als 0,1 bis 0,3 Tausendstel Millimeter sind, herauszufiltern.
Seit einiger Zeit verwenden immer mehr Staubsauger die nach dem Zyklonprinzip arbeiten. Dabei wird die angesaugte Luft mit hoher Geschwindigkeit in immer enger werdenden Kreisen in einem Behälter herumgeführt. Dabei wandern die Staubpartikel durch die Zentrifugalwirkung an die Wand des Behälters. Die so vorgereinigte Luft wird vor dem Ausblasen durch einen Feinstaubfilter geführt und so noch von den letzten Staubanteilen getrennt. Der Vorteil dieser Technik, der Verzicht auf teure Staubsaugerbeutel, wird durch die Tatsache gemindert, dass bei diesen Staubsaugern meist der Feinstaubfilter regelmässig gewechselt werden muss.
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Peter Ries
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